LWL-Zentrum für Forensische Psychiatrie Lippstadt
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Sicherheit

 

Das LWL-Zentrum für Forensische Psychiatrie ist eine psychiatrische Fachklinik mit hohen Sicherheitsstandards.

Die baulichen, technischen und organisatorischen Sicherheitsstandards schaffen erst die Voraussetzung für eine gute Therapie der gerichtlich zugewiesenen Patientinnen und Patienten. Neben den baulichen, technischen und personellen Sicherheitsvorkehrungen sowie den diversen Sicherheitsüberprüfungen ist jedoch die professionelle Beziehungsgestaltung der Mitarbeiter zum Patienten für innere und äußere Sicherheit wesentlich von Bedeutung.

 

Technische Sicherheit stellt den notwendigen äußeren Rahmen dar für die Therapien, die auf Veränderungsbereitschaft, Einsichtsfähigkeit und Verbesserung der sozialen Kompetenzen und Selbstkontrolle abzielen. Die eigentliche Psychotherapie, bei manchen Krankheitsbildern kombiniert mit einer Medikation, ist erst der langzeitig wirksame Faktor, der Sicherheit schafft. Daher steht die Arbeit im LWL-Zentrum unter dem Motto „Sicherheit durch Therapie“.

Jeder Mitarbeiter und jede Mitarbeiterin wird regelmäßig zu Fragen der Sicherheit geschult und geprüft. Die Sicherheitsfachkraft ist maßgeblich für die Qualitätssicherung auf diesem Gebiet zuständig. Von jedem Mitarbeiter und jeder Mitarbeiterin wird jedoch verlangt, sich für die Sicherheitsbelange in der Klinik und auf der Station zuständig und verantwortlich zu fühlen.

In allen Bereichen der Klinik finden regelmäßig Sicherheitsbegehungen statt, auch durch externe Kommissionen. Dabei müssen die Belange der formalen Sicherheit mit den therapeutischen Inhalten in Einklang gebracht werden. Das setzt einen ständigen, aktiven Prozess der Überprüfung und Entwicklung voraus. Darüber hinaus wurde das Sicherheitskonzept der Klinik umfassend mit der Polizei des Kreises Soest und der Sicherheitspartnerschaft besprochen und abgestimmt.

Ein weiterer wesentlicher Bestandteil ist die Erstellung von verschiedenen gefährlichkeitsprognostischen Stellungnahmen über die Patientinnen und Patienten.

Zum einen werden halbjährlich hausinterne gefährlichkeitsprognostische Stellungnahmen erstellt, die das Risiko von Patienten für innerklinisch gefährdendes Verhalten beurteilen. Zum anderen liegt über jeden Patienten eine fachgerechte Beurteilung des allgemeinen Risikopotentials vor. Lockerungseignungsprüfungen, also die Beurteilung, ob ein Patient zum Beispiel begleiteten Ausgang aus der Klinik haben darf, unterliegen einem aufwändigen Prüfungsverfahren.

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